Los Angeles: Was ihr vor eurem ersten Besuch wissen müsst – inkl. Bucketlist!

Los Angeles: Was ihr vor eurem ersten Besuch wissen müsst – inkl. Bucketlist!

*enthält Werbung

Kann man im Jahr 2025 noch nach Los Angeles reisen? Die kurze Antwort lautet: Ja. ABER: Man sollte vorab definitiv einige Punkte beachten! Was ich damit meine, erfahrt ihr in diesem Beitrag, den ich geschrieben habe, nachdem ich in den Sommerferien 2025 nicht nur in San Diego, Washington und New York war, sondern auch einige Tage zusammen mit meiner Tochter in L.A. verbracht habe. Neben allgemeinen Informationen gibt es auch Hoteltipps, Tipps zum Thema „Sicherheit“ sowie eine Los Angeles Bucketlist zum Abhaken.

Zur Transparenz: Einige Highlights haben wir bereits 2019 von unserer Liste gestrichen, diese habe ich ebenfalls in diesen Beitrag integriert.

 

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Allgemeine Infos

Los Angeles liegt im Süden Kaliforniens an der Küste des Pazifischen Ozeans und ist mit. 4 Millionen Einwohnen nach New York City die zweitgrößte Stadt der USA. L.A. ist weltweit bekannt für seine Hollywood-Filmstudios, die noch immer Stars und Sternchen aus der ganzen Welt anziehen, seine Mode- und Lifestyle-Szene sowie die bekannten Pazifik-Strände Venice Beach, Santa Monica Beach und Malibu Beach.

 

Anreise

Direktflüge von Deutschland nach Los Angeles gibt es z.B. von Frankfurt oder München aus. Ab Düsseldorf, Hamburg oder Berlin könnt ihr mit einem kurzen Zwischenstopp nach L.A. fliegen. Die Flugdauer beträgt ca. 12 Stunden. Angebote findet ihr bereits ab  ca. 600 € für den Hin- und Rückflug, wenn ihr ca. 2-3 Monate vor eurer Reise nach Flügen schaut und ein Schnäppchen ergattern könnt.

Alternativ könnt ihr z.B. von San Francisco aus mit dem Mietwagen  oder Zug  (Amtrak Pacific Surfliner) anreisen. Wenn ihr einen Roadtrip plant, können sich auch San Francisco oder Las Vegas als Start für eure Reise anbieten.

 

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Transfer vom Flughafen in die Innenstadt

Der Flughafen von Los Angeles liegt im Süden der Stadt, ca. 30 km von der Innenstadt entfernt. Um in die Stadt zu kommen, gibt es folgende Optionen:

  • Mietwagen
  • Uber / Lyft
  • FlyAway Bus
  • Hotel Shuttle-Busse
  • Metro

Die entspannteste, schnellste und sicherste Möglichkeit, um vom Flughafen LAX nach Downtown L.A. zu gelangen, ist aus meiner Sicht ein Uber oder Lyft. Die Fahrzeit beträgt – je nach Verkehr –  30–60 Minuten, der Preis ca. 55–70 USD (inkl. Flughafenzuschlag).

Auf Platz 2 folgt der Mietwagen. Der große Vorteil: Durch ein eigenes Auto seid ihr maximal flexibel und könnt auch die Gegend um LA auf eigene Faust erkunden. Ihr solltet aber beachten, dass der Verkehr in Los Angeles besonders zur Rush-Hour morgens & abends auf den Freeways ein absoluter Alptraum ist und die Parkgebühren in der Innenstadt sehr hoch sind (20 – 40 Dollar pro Tag). Rechnet man das zur Mietwagen-Gebühr hinzu, kann man einige Fahrten mit dem Uber unternehmen.

Platz 3 belegt der FlyAway Bus, der den Flughafen LAX direkt mit der Union Station in Downtown LA verbindet. Dieser kostet 12,75 Dollar pro Fahrt (2 Kinder unter 5 pro Erwachsenem sind frei) und benötigt je nach Verkehr 35 – 50 Minuten.  Tickets gibts per App oder „cashless“ beim Betreten des Busses. Hierfür benötigt ihr ApplePay oder eine Kreditkarte. Eine Barzahlung ist nicht möglich. Die FlyAway Bus Bushaltestelle für die Rückfahrt zum Flughafen befindet sich an der Union Station am Bus Stop 1 am Patsaouras Transit Plaza (Union Station East).

Die günstigste Möglichkeit, um vom Flughafen LAX in die Innenstadt von LA zu fahren, ist die Metro. Hierfür fahrt ihr zunächst vom Terminal mit dem kostenlosen Shuttle zum „LAX/Metro Transit Center“ und fahrt dann mit der Metro C +  A Line oder K + E-Line in Richtung Downtown. Kosten 1,75 USD pro Fahrt (Tagesticket 6 USD). Dauer 1-1,5 Std. Ich habe diese Variante mit meiner Tochter getestet und kann sie nicht empfehlen. Auch der Umstieg in den Bus ist keine empfehlenswerte Option. Im Grund ist LA die erste Stadt, die ich bisher besucht habe, bei der  ich von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel abraten würde. Dazu gleich mehr.

Tipp: Falls ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchtet, solltet ihr NICHT die TAP App nutzen (funktioniert nicht mit deutscher Adresse), sondern über das Plus-Symbol oben rechts in euem Wallet (iPhone)  eine ÖPNV-Karte hinzufügen, die USA auswählen und dann TAP für Los Angeles.

 

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Fortbewegen in LA

Die Fortbewegung in Los Angeles kann man nicht mit anderen amerikanischen Großstädten wie San Francisco oder New York vergleichen, und das hat gleich mehrere Gründe:

  • Die Stadt ist extrem (!) weitläufig – das heißt: Die Entfernungen zwischen den „Highlights“ der Stadt sind groß und diese sind nicht mal eben fußläufig zu erreichen.
  • Es ist heiß – und entlang der Straßen gibt es kaum Schatten.
  • Das Metro-Netz ist nicht besonders gut ausgebaut, weil die Stadt lange auf Autobahnen gesetzt hat, anstatt das Schienennetz auszubauen.

Hinzu kommt, dass es in LA eine absolute Car Culture gibt. Das heißt: Das Auto steht nicht nur für Komfort, sondern verkörpert das eigene Image besonders stark. Die Kombination all dieser Punkte führt wiederum dazu, dass Einheimische und besonders auch Geschäftsleute – anders als in New York – fast ausschließlich mit dem Auto fahren und nur die, die es sich finanziell absolut nicht leisten können, auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen.

Meine Tochter und ich haben uns in L.A. anfangs mit der Metro und Bussen fortbewegt, haben uns dabei aber so unwohl gefühlt, dass wir zum Uber / Lyft gewechselt sind. Wir sind eigentlich relativ schmerzfrei, was die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln im Ausland angeht, aber nachdem wir vor dem Betreten einer U-Bahn Station in der Innenstadt Zeugen wurden, wie sich mehrere Männer Masken über das Gesicht zogen und sich am Eingang der Metro positionierten, UND wir zudem mehr als einen Sitz im Bus und in der Bahn gesehen haben, auf dem es jemand wohl nicht rechtzeitig zur Toilette geschafft hatte, war das Thema für uns durch.

Klar: Man muss in Großstädten immer damit rechnen, dass sich eine bunte Mischung unterschiedlicher Menschen in der Bahn befindet. Das ist völlig ok. Nur stimmte in Los Angeles aus unserer Sicht die Mischung nicht und gerade als alleinreisende Frauen würde ich klar zur Nutzung eines Ubers / Lyfts raten. Einzige Ausnahme: Der 109er Bus, der die Strände im Süden der Stadt verbindet. Dieser war aus unserer Sicht o.k. .

 

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Infos zur Sicherheit in Los Angeles

In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Videos, die Los Angeles aus meiner Sicht durch eine rosarote Brille zeigen. Das sorgt für Klicks und macht Lust auf den nächsten Urlaub. Ich möchte hier dennoch ganz bewusst auch auf die negativen Aspekte eingehen, weil ich es wichtig finde, gerade jungen, alleinreisenden Frauen kein falsches, sondern ein realistisches Bild zu vermitteln. Ihr solltet z.B.  aus meiner Sicht UNBEDINGT darauf achten, ein Hotel in einem sicheren Stadtteil zu buchen, „unsichere“ Stadtteile meiden und Wertsachen etc. im Hotelsafe lassen – KEINESFALLS im Auto oder unbeaufsichtigt am Strand. Meine Einschätzung zu den bekanntesten Stadtteilen sieht so aus:

 

Stadtteile, die ihr in Los Angeles unbedingt meiden solltet:

  • Skid Row (!!)
  • South Central (!)
  • Compton, Watts, Inglewood

 

Grenzwertige Stadtteile in LA (abends meiden!):

  • Downtown LA:  Der Bereich rund um das Staples Center bzw. die Crypto.com Arena, Financial District und Arts District sind offiziell ok, wir haben uns hier nicht wohlgefühlt. Es gab viele Junkies und sehr viel Wachpersonal vor den Geschäften – z.T. inkl. schusssicherer Westen. Östlich grenzt der Stadtteil an den berüchtigten Stadtteil Skid Row.
  • Ost-Hollywood, Walk of Fame: Viele Drogenabhängig, Diebstähle. Besonders abends!
  • Koreatown: Leckeres Essen, aber abends nicht mein Ding.

 

Stadteile, die tagsüber ok sind:

  • Santa Monica / Venice Beach. Sehr touristisch, belebt. Leute zum Teil grenzwertig.

 

Sicher haben wir uns in diesen Stadtteilen gefühlt:

  • Beverly Hills
  • West Hollywood-> sehr belebt, viel Polizeipräsenz! Im Gegensatz zu East- bzw. Central Hollywood, wo sich der Walk of Fame befindet.
  • Manhattan Beach (etwas außerhalb, südlich vom Flughafen).
  • Hermosa Beach / Redondo Beach. Am Strand, aber weit außerhalb.

Ebenfalls sehr sicher soll Pasadena sein. Hier waren wir aber nicht. Es wird als ruhige, sichere Vorstadt mit netten Hotels und schöner Altstadt beschrieben, liegt aber weiter entfernt vom Strand.

 

 

Hoteltipps für Los Angeles

Grundsätzlich würde ich euch dazu raten, ein Hotel in einer sehr sicheren Gegend zu buchen, also in Beverly Hills oder West(!) Hollywood, wenn ihr zentral wohnen wollt. Alternativ wäre ein Hotel in Pasadena oder in der Gegend von Manhattan Beach eine Option, je nachdem, was ihr während des Urlaubs so machen möchtet. Santa Monica kann – ja nach Lage des Hotels – abends grenzwertig sein, ein Hotel in Downtown L.A. würde ich persönlich auch nicht empfehlen. Schon gar nicht, wenn ihr als Frau alleine unterwegs seid.

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Hotels in LA nach Stadtteilen:

  • West Hollywood: Luskin Hotel Affiliate LInkab 256 €. Es liegt direkt auf dem UCLA Campus, also sehr sicher, für L.A. Verhältnisse gibt es relativ günstige Parkmöglichkeiten (35 Dollar p.N.)  Nachteil: Kein Pool. *Das Hotel wäre dennoch mein aktueller Favorit für einen kurzen Sightseeing Trip*
  • Venice Beach: Falls euch eine direkte Strandlage wichtig ist, bietet das einfach ausgestattet 3 Sterne Hotel Venice on the Beach Hotel Affiliate LInk ab 185 € pro Doppelzimmer ein recht günstiges Preis-/Leistungsverhältnis. Vorteile: Die Lage direkt am Strand „Oceanfront“, die relativ kurze Entfernung zum Flughafen(20 Minuten mit dem Auto), der verhältnismäßig günstige Preis – z.T. sogar inklusive Parkplatz. Die Nachteile: Wir haben uns am Abend rund um das Hotel nicht wirklich sicher gefühlt. Deutlich mehr Komfort bietet das 5 Sterne Hotel Shutters on the Beach Affiliate LInk. Es liegt direkt am Strand von Santa Monica und hat richtig gute Bewertungen. Preis. ab 500 € pro Nacht im Doppelzimmer.
  • Beverly Hills: Extrem luxuriöser wohnt ihr im The Beverly Hills Hotel, Dorchester Collection Affiliate LInk. Vorteil: Tolle Ausstattung, Pool, kinderfreundlich, Extrem guter Service. Nachteil: Mit 1200 € pro Nacht SEHR TEUER.
  • Downtown: Wenn es unbedingt Downtown sein muss, ist das Inter Continental Los Angeles Downtown by IHG Affiliate LInk die beste Wahl. Hier habt ihr zumindest eine tolle Aussicht aus den oberen Stockwerken (es gibt 73!), ein sauberes, gutes Gym & Frühstück. Nachteil: Parken kostet 68 Dollar pro Tag!! Gebühren für Trinkgelder etc. AB 250 € P.N.  Für Familien bietet sich ein Sky Rise Appartment Affiliate LInk, ab 236 € p.N. an. Besonders abends müsst ihr mit vielen Obdachlosen und Junkies in Downtown LA rechnen.
  • Pasadena: Courtyard by Marriott Old Pasadena Affiliate LInk. Das 4 Sterne Hotel liegt zentral in der Altstadt in einer sehr sicheren Gegend, aber relativ weit entfernt vom Meer. Vorteile: Es gibt einen großen Pool, ein gutes Frühstück, zahlreiche Restaurants in sowie ein recht günstiges Parkhaus in der Nähe. Nachteil: Die Zimmer entsprechen laut einiger Bewertungen eher einem 3 Sterne Niveau.
  • Nähe Manhattan Beach: The Belmar Hotel Manhattan Beach Affiliate LInk, Tapestry Collection by Hilton. Die Vorteile: Kurzer Transfer vom Flughafen, sichere Lage, neben einem Shopping Center mit Restaurants und über einen Spazierweg “ Veterans Parkway – Hermosa Valley Greenbelt“ gelangt man in ca. 30 Minuten zu Fuß zum Pazifik bzw. durch ein gehobenes Wohnviertel rein nach Manhattan Beach, wo es zahlreiche schöne Cafes und Restaurants gibt. Spa-Bereich. Nachteil: Hellhörig. Lange Transferzeiten in die Innenstadt, einige Zimmer müssen renoviert werden. *Mein Favorit für einen entspannten Urlaub außerhalb der Innenstadt*

 

 

Top 10 Los Angeles Bucketlist

Hier folgen nun 10 Dinge, die ihr während eines Besuch von Los Angeles unbedingt machen solltet:

  1. Ein Foto vom Hollywood Sign machen
  2. Den Walk of Fame besuchen
  3. Mit dem Riesenrad am Santa Monica Pier fahren
  4. Das Nintendoland in den Universal Studios entdecken
  5. Auf dem Rodeo Drive wie Julia Roberts in Pretty Woman durch die Geschäfte bummeln
  6. Einen Tag in Manhattan Beach verbringen
  7. Die Villen der Stars in den Hollywood Hills entdecken
  8. Die Aussicht vom Griffith Observatory über die Stadt genießen
  9. Einen Crumble Cookie essen
  10. Einen Nachmittag am Strand verbringen

 

Details zu den einzelnen Punkten folgen nun:

 

#1 Ein Foto vom Hollywood Sign machen

 

Für ein perfektes Fotos vom Hollywood Sign kann ich euch den Lake Hollywood Park empfehlen.

 

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Ideal ist es, wenn ihr den Park am frühen Vormittag besucht, dann ist es noch nicht so voll und ihr habt die Sonne im Rücken. Ihr findet den Park, indem ihr „Lake Hollywood Park“ ins Navi eingebt oder ein Uber zum Park bestellt. Kostenlose Parkplätze gibt es an der Straße, achtet aber auf Schilder, die auf Anwohner-Parkplätze hinweisen.

 

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#2 Den Walk of Fame besuchen

Der berühmte, ca. 2 km lange Walk of Fame liegt in Hollywood. Aufgrund der Menschenmassen und der „zwielichtigen“ Gestalten, die sich hier tummeln, würde ich einen Besuch auf den Vormittag legen. Ihr erreicht den Walk of Fame auch mit der Metro, ich würde aber zum  Uber oder Mietwagen raten. Parken könnt ihr in den Parkhäusern beim Ovation Hollywood Einkaufszentrum.

Anschauen solltet ihr euch hier:

  • Die Sterne der bekanntesten Stars – von Pink über Bruce Willis bis Donald Duck. Tipp: Vor eurem Besuch googeln, wo sich die Sterne eurer Lieblingsstars befinden.
  • Das TCL Chinese Theatre (= Grauman’s Chinese Theatre). Seit das berühmte Kino 1927 eröffnet wurde, fanden hier unzählige Filmpremieren statt, darunter auch Star Wars (1977). Vor dem Eingang findet ihr Hand- und Fußabdrücke der Stars im Beton.
  • Capitol Records Building (legendäres Rundgebäude, an der Vine St.).

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Tipp: Fragt nach dem Preis, bevor ihr euch von Superhelden in Kostümen fotografieren lasst  -und vergleicht die Preise in den Souvenirshops!

 


#3 Mit dem Riesenrad am Santa Monica Pier fahren

Der Santa Monica Pier gehört mit seinem 40 Meter hohen Riesenrad zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt. Der perfekte Zeitpunkt für euren Besuch hängt davon ab, was euch wichtig ist. Am Vormittag ist es entspannter, am Nachmittag deutlich voller. Abends wird das Riesenrad illuminiert und es gibt Live-Musik auf dem Pier.

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Ihr erreicht den Pier z.B. mit dem Uber oder Mietwagen. Parken könnt ihr für 15-20 Dollar direkt am Pier oder in einem der Parkhäuser auf der 2nd/4th Street (90 Min. frei, dann 2 Dollar p.Std.). Alternativ könnt ihr auch mit der Metro Linie E nach Downtown Santa Monica fahren und in 10 Minuten zum Pier laufen. Abends würde ich euch das nicht empfehlen.  An der Ocean Ave gibt es einige gute bzw. beliebte Restaurants. Das Show-Cooking im Benihana ist z.B nicht nur bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr beliebt.

Funfact: Das Pacific Wheel ist das erste solarbetriebene Riesenrad der Welt.

 


 

#4 Das Nintendoland in den Universal Studios entdecken

Wenn ihr oder eure Kinder Fans von Nintendo, den Simpsons oder Harry Potter oder den Minions seid, lohnt sich ein Besuch der Universal Studios Hollywood. Die bekanntesten Filmstudios der Welt haben sich inzwischen zu einem der meistbesuchten Vergnügungsparks in Nordamerika entwickelt – mit mehr als 9 Millionen Besuchern pro Jahr. Besonders beliebt sind das Nintendo Land...

 

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Springfield, das zu Hause der Simpsons…

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… und die Harry Potter Welt inkl. Nachbildung von Hogwarts

 

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Da es in der Hauptsaison SEHR voll wird, rate ich dazu, Geld für ein Early Entry Ticket investieren. Hiermit kommt ihr schon 1 Stunden vor Parköffnung in den Park. Der Einlass beginnt sogar schon 1,5 Stunden vor der regulären Öffnung. Wir waren um 7:30 Uhr am Eingang und hatte so die Chance, ohne Wartezeit mit der Hauptattraktion Mario Kart: Bowser´s Challenge zu fahren! Später wartet man hier bis zu 2 Stunden.

 

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Weitere Tipps:

  • Reserviert eure Tickets vorab per App Affiliate LInk!!
  • Sichert euch schon in der Warteschlange am Eingang einen Tisch im Toadstool Café (per Universal Studios App)
  • Startet im Lower Lot. Hier befindet sich u.a. das Nintendo Land, Transformers 3D, Revenge of the Mummy, Jurassic Park und voraussichtlich ab 2026 die erste Outdoor-Achterbahn des Parks – Fast & Furious.
  • Bucht euch für einen Nacht ein Hotel in der Nähe der Universal Studios, dann habt ihr morgens keinen Stress. Ich würde euch hier das The Garland Affiliate LInk empfehlen. Preis ab 242 € – inkl. Pool und Shuttle zu den Universal Studios. Nachteil: Man hört die Autobahn. Parken: 36 Dollar + Tax.

 

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Tipp: Falls euch der Eintritt zu teuer ist, ihr aber trotzdem etwas Universal Luft schnuppern und in den Souvenirläden von Nintendo und Co bummeln wollt, könnt ihr den City Walk vor dem Park besuchen. Auf der kostenlosen Flaniermeile gibt es über 30 Restaurants, zahlreiche Shops, ein Kino, Clubs, Live-Entertainment und weitere Attraktionen.

 


#5 Auf dem Rodeo Drive wie Julia Roberts in Pretty Woman durch die Geschäfte bummeln

Falls ihr den Film Pretty Woman – so wie ich – schon mindestens 35 x gesehen habt, solltet ihr unbedingt einen Stopp am Rodeo Drive einlegen.

 

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Hier könnt ihr euch das Beverly Wilshire, A Four Seasons Hotel Affiliate LInk anschauen, in dem Julia Roberts im Film wohnte.

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Außerdem sind viele Shopping-Szenen  in den Boutiquen am Rodeo Drive entstanden.

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Parken könnt ihr in den Parkhäusern direkt am Rodeo Drive & Wilshire Blvd. für ca. 5–10 Dollar/Stunde.

 


#6 Einen Tag in Manhattan Beach verbringen

Manhattan Beach war für meine Tochter und mich das Highlight unseres LA Besuchs. Die netten Cafes und Restaurants, die gepflegten Straßen…

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… die unbeschwerte Atmosphäre, der tolle Strand:

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Manhattan Beach

 

Hier kamen wir uns tatsächlich vor, wie in einer O.C. California oder Beverly Hills 90210 Folge und wären am liebsten noch ein paar Tage länger geblieben.

 


#7 Die Villen der Stars in den Hollywood Hills entdecken

Ein weiterer Punkt, der auf keiner L.A. Bucketlist fehlen darf: Die Villen der vielen Stars in den Hollywood Hills entdecken! Ich würde euch hierfür eine solche geführte Tour Affiliate LInk empfehlen. Diese starten z.B. vor dem Dolby Theatre auf dem Hollywood Boulevard, direkt am Starline Tours-Kiosk. In kleinen Bussen oder offenen Vans fährst du stressfrei durch Beverly Hills, Bel-Air und die Hollywood Hills – vorbei an den Häusern von Tom Cruise, Leo Di Caprio etc..

Alternativ könnt ihr auch mit dem Mietwagen auf eigene Faust starten und über den Rodeo Drive, Carolwood Drive (hier wohnten früher Michael Jackson und Walt Disney), die Bel Air Road  und den Mulholland Drive fahren. Die Adressen einiger Stars findet ihr per Google Maps. Die sogenannten „Star Maps“, die auf dem Hollywood Boulevard verkauft werden, könnt ihr euch sparen. Sie sind oft veraltet.  Viele Stars – wie z.B. Justin Bieber oder Dwayne Johnson – wohnen allerdings in abgeschotteten Wohnsiedlungen wie den Hidden Hills.

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Wir sind mit unseren Kindern damals mit dem Mietwagen durch die z.T recht engen Straßen der Hollywood Hills gefahren und haben spontan an diesem Haus angehalten, das zum Verkauf stand. Der Makler war sehr nett und hat uns sogar durchs Haus geführt, obwohl klar war, dass wir kein Kaufinteresse hatten. Diese gastfreundliche Art ist aus meiner Sicht typisch für Amerika!

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Tipp: Falls ihr Fans der Serie Modern Family seid, solltet ihr euch laut Google folgende Adressen abspeichern (ohne Garantie):

  • Phil & Claire Dunphy 10336 Dunleer Drive, Los Angeles, CA 90064 Cheviot Hills / West Los Angeles
  • Cam & Mitch (Dela-Pritchetts) 2211 Fox Hills Drive, Los Angeles, CA Century City / West L.A.
  • Jay & Gloria Pritchett 121 S. Cliffwood Avenue, Brentwood, Los Angeles, CA Brentwood

#8 Die Aussicht vom Griffith Observatory über die Stadt genießen

Das Griffith Observatory kennt ihr vielleicht aus Filmen wie: Der Ja-Sager (mit Jim Carrey), La la Land, Terminator oder Transformers. Der Panoramablick über die Stadt und die Hollywood Hills lohnt sich sehr. Besonders bei gutem Wetter bzw. bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

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Parken könnt ihr mit viel Glück direkt oben am Observatory. Wenn hier nichts mehr frei ist, fahrt ihr am besten weiter zum Greek Theatre Lot und nehmt den Shuttle-Service, der euch bequem für nur 50 Cent nach oben bringt.

Tipp für Familien: Kombiniert euren Besuch mit einem entspannten Nachmittag im Griffith Park.

 

 


#9 Crumble Cookies essen

Crumbl wurde im Jahr 2017 in Logan, Utah, von  Sawyer Hemsley und Jason McGowan gegründet, die es sich zur Aufgabe machten,  den perfekten Schokoladenkeks zu backen. Das Konzept ging auf und inzwischen gibt es einen regelrechten Social Media Hype um die köstlichen Kekse.  Inzwischen gibt es allein in den USA über 1000 Filialen – davon zahlreiche in L.A. – z.B. in West Hollywood, 7100 Santa Monica Blvd, Unit 117. Unser Fazit zu den Cookies: Lecker!!

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#10 Einen Nachmittag am Strand verbringen

Der Klassiker für einen Tag am Strand ist der Venice Beach. Die Promenade, den Skatepark und den Muscle Beach kennt ihr vermutlich aus TV Serien. Die Atmosphäre hier ist bunt und alternativ – wir hatten es uns aber irgendwie anders vorgestellt. Uns war es zu voll, zu laut und auch zu „ungepflegt“.

 

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Unser Tipp lautet daher: Fahrt zum Manhattan Beach. Dort ist es gepflegt, sicher, das Wasser ist sauber, es ist familienfreundlich und es gibt viele nette Restaurants.

 

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Wenn ihr ein Hotel im Norden von LA gebucht habt, wäre der Zuma oder Surfrider Beach in Malibu eine Alternative. Beide Strände sind bei Einheimischen Surfern.

 

Was ihr sonst noch in LA machen könnt:

  • Whale Watching: Ideal im  Winter (Dezember – April): Grauwale ziehen zwischen Alaska und Mexiko vorbei – eine der längsten Tierwanderungen der Welt. Im Sommer/Herbst (Mai – Oktober) sind Blauwale (und Finnwale sind häufiger zu sehen. Ganzjährig könnt ihr Delfine sowie manchmal Orcas oder Buckelwale entdecken. Touren starten z.B. ab Long Beach Harbour oder Port of Los Angeles. Die beste Tageszeit für Touren ist Morgens, da das Meer oft ruhiger ist. Einpacken solltet ihr Reisetabletten, Sonnenschutz, ein Fernglas und eine Windjacke. Buchen könnt ihr eine solche Tour z.B. hier Affiliate LInk
  • Hiking: Zum Beispiel am Point Dume. Hier gibt es einen naturbelassenen Wanderweg mit Blick auf den Pazifik.
  • Eine Paramount Studio Tour buchen und hinter echte Filmkulissen gucken (für Freizeitpark Fans sind die Universal Studios die bessere Wahl, siehe oben).
  • Mit dem Rad über THE STRAND fahren. Der 35 km lange Fuß- und Radweg startet am Redondo Beach und verläuft am Meer entlang vorbei am Hermosa Beach, Manhattan Beach und Venice Beach bis er in Santa Monica endet. E-Bikes Affiliate LInk könnt ihr hier vorab reservieren.
  • Das The Getty Center entdecken. Es liegt auf einem Hügel und bietet weitläufige Gärten mit Blick über die Stadt bis zum Pazifik. Der Eintritt ist kostenlos, das Parken kostest ca. 20 Dollar.
  • Das LACMA besuchen. Es ist das größte Kunstmuseum im Westen der USA und zeigt eine Mischung aus klassischer, moderner und zeitgenössischer Kunst. Der Eintrittspreis von 25 Dollar p.P. lohnt sich, wenn ihr kunstbegeistert seid.
  • Die Walt Disney Concert Hall besuchen. Das spektakuläre Gebäude ist die Heimat des Los Angeles Philharmonic Orchestras, kann aber auch außerhalb der Konzertzeiten besichtigt werden.
  • O.C. California Drehorte am Redondo Beach besuchen. Obwohl die Serie „The O.C.“ in Newport Beach (Orange County) spielt, wurden viele Szenen  in Redondo Beach gedreht. Der Redondo Coffee Shop“ wurde z. B. für viele Cafe-Szenen genutzt.
  • Shoppen: Zum Beispiel in den Citadel Outlets (ca. 15 Min. von Downtown LA) oder, wenn es größer sein soll, in Ontario Mills, einer Mischung aus Outlet und Einkaufszentrum ca. 45 Min. östlich von L.A..
  • Einen Surfkurs am Venice Beach Affiliate LInk buchen.

 

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Was ihr mit Kindern in Los Angeles machen könnt:

  • Das Disneyland in Anaheim besuchen. Von der Innenstadt L.A.s benötigt ihr mit dem Mietwagen ca. 30 Minuten.
  • Zeit im Griffith Park verbringen – einem der größten Stadtparks der USA inkl. Ponyreiten, Spielplätzen und einem Mini-Zug.
  • Das Legoland California  Affiliate LInkin Carlsbad besuchen ( ca. 1h Fahrt)
  • Den Los Angeles Zoo besuchen.
  • Das Aquarium of the Pacific am Long Beach entdecken.
  • Das Space Shuttle Endeavour und die interaktiven Ausstellungen im California Science Center erleben.
  • Im Natural History Museum of LA echte Dinosaurier-Skelette aus der Nähe sehen.
  • Arcade-Spiele auf dem Santa Monica Pier spielen.
  • Den Skater in Venice Beach bzw. Redondo zuschauen.
  • Eine Bootstour buchen.

 

 

 

Mein Fazit:

Als Kind träumte ich lange von einem Leben in Los Angeles. Ich stellte es mir vor, wie in den Lieblingsserien meiner Kindheit: Modern, lebendig – und unendlich viel „cooler“ als jede Stadt in Deutschland je sein könnte. Die Definition von Freiheit. Mein erster Eindruck 2019 war dann sehr ernüchternd. Es gab deutlich mehr Armut und wirklich viele Menschen mit Drogenproblemen.

Meine Vorfreude auf L.A. hielt sich daher in diesem Jahr in Grenzen. Letztendlich muss ich sagen: Downtown L.A. und ich werden wohl sobald keine Freunde mehr. Und L.A. gehört auch nicht zu den Städten, in denen ich am liebsten 1 x pro Jahr vom Zentrum aus einfach loslaufen und die Atmosphäre genießen kann (wie. z.B. in London, New York oder Paris). Dennoch gibt es zahlreiche Highlights, die man einmal im Leben gesehen haben sollte. Mit der richtigen Vorbereitung ist ein Besuch also definitiv empfehlenswert.

Was mich in diesem Jahr überrascht und auch gefreut hat, war die Erkenntnis, dass das „California Dreaming“ Gefühl aus meiner Kindheit doch existiert. Zwar nicht im Zentrum, aber in den Vororten der Stadt. In einem Café in Manhattan Beach habe ich mich jedenfalls so wohlgefühlt wie schon sehr lange nicht mehr. Ich freue mich schon darauf, irgendwann gemeinsam mit meinem Mann an diesen Ort zurückzukehren.

 So, nun hoffe ich, dass euch dieser Beitrag gefallen hat und bin wie immer sehr gespannt auf euer Feedback. Wart ihr schon in Los Angeles? Und wenn ja: Wie hat es euch gefallen? 

 

Liebe Grüße,

 

Weitere lesenswerte Beiträge findet ihr hier auf meinem Blog:

 

 

 

 

Über admin 83 Artikel
Ich bin Patricia, glücklich verheiratet, Mama von 2 Teenagern, Vollzeit-Bloggerin mit permanentem Fernweh und einem Hang zu Schnäppchen und praktischen Tipps. Schön, dass ihr hier seid!

2 Kommentare

  1. Wir fanden das Hilton Santa Monica Hotel & Suites empfehlenswert, ein bezahlbares Parkhaus liegt direkt gegenüber, Venice Beach (morgens) und Santa Monica Pier sind fußläufig erreichbar. Hat uns und unseren Teenies gut gefallen. Gilmore Girls und Friends Drehorte in den Warner Brothers Studios war gut, wenn man es etwas Überschaubares mag. Allgemein essen wir in den USA gern bei „Panda Express“ – gutes Preisleistungsverhältnis mit Auswahl, die für jeden etwas bietet (z. B. Orange chicken, mushroom chicken + supergreens als Beilage für zusammen ca 11 Dollar).

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