Asien für Anfänger: Tipps für euren ersten Trip nach Singapur

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Die besten Tipps für euren ersten Trip nach Singapur

 

Nach 2 kurzen Stop-over Aufenthalten im Jahr 2017, habe ich im August 6 Tage mit meinen Teenager-Kindern in Singapur verbracht und möchte euch heute meine persönlichen Reisetipps verraten. Neben allgemeinen Infos habe ich natürlich auch wieder einige Spartipps für euch!

 

Allgemeine Infos über Singapur:

Singapur ist ein multiethnischer Stadtstaat in Südostasien und wurde 1819 von Sir Thomas Stamford Raffles als Handelsposten der East India Company errichtet. In den letzten Jahrzehnten hat sich Singapur zum wichtigen Finanz- und Versandknotenpunkt und somit zu einer der reichsten Städte der Welt entwickelt und bietet seinen ca. 5 Mio. Einwohnern mit einer Mischung aus hoher persönlicher Sicherheit, einem guten Bildungssystem und einer guten Gesundheitsversorgung eine sehr hohe Lebensqualität.

Die strengen Gesetze (Rauchverbot außerhalb der speziell gekennzeichneten Zonen, Alkoholverbot auf der Straße ab 22 Uhr, Kaugummi-Verbot) führen in Kombination mit hohen Geldstrafen dazu, dass es in Singapur auch aus europäischer Sicht sehr strukturiert zugeht, was das Land wiederum zu einem idealen Reiseziel für Asien-Anfänger macht. Die Lebenshaltungskosten sind dafür im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern relativ hoch.

Die Amtssprachen in Singapur lauten: Tamil, Chinesisch, Malaiisch und Englisch – mit Englisch kann man sich daher überall gut verständigen. Bezahlt wird mit dem Singapur-Dollar (1€ = ca. 1,60 SGD). Zur Einreise wird lediglich einen Reisepass benötigt, der noch mindestens ein halbes Jahr lang gültig sein muss. Bei der Einreise nach Singapur erhaltet ihr eine Aufenthaltsgenehmigung, mit der ihr euch 90 Tage in Singapur aufhalten könnt. Alle weiteren Informationen findet ihr -> hier auf der Seite des Auswärtigen Amtes  bzw. in der Sicher Reisen App.

Die ideale Reisezeit & Reisedauer für einen Urlaub in Singapur

In Singapur herrscht durch die Nähe zum Äquator das ganze Jahr über tropisches Klima mit Temperaturen um 30 Grad. Es gibt allerdings durch den Nordost-Monsun (November –  Januar) sowie den Südost-Monsun (Juni – September) auch ziemlich viele Regentage. Am trockensten ist es von April bis Juli. Für Reisen nach Singapur eigenen sich daher z.B. die Osterferien.

Zur Reisedauer: Singapur wird häufig als reines Stop-Over Ziel auf dem Weg nach Australien oder Neuseeland gesehen.  Aus meiner Sicht solltet ihr aber ruhig etwas mehr Zeit (ca. 5 Tage) einplanen.

 

Anreise nach Singapur

Der Singapore Changi Airport ist mit über 100 Fluggesellschaften, die rund 400 Zielorte weltweit anfliegen, einer der größten und modernsten Flughäfen der Welt.

Falls ihr nur einige Stunden in Singapur verbringt, werdet ihr euch hier sicher nicht langweilen. Es gibt: Indoor-Spielplätze, eine Riesenrutsche, zwei Kinos, ein Gartenlabyrinth und eine X-Box Ecke, einen Sonnenblumengarten, einen Schmetterlingsgarten, riesige Sprungnetze im Canope-Park in der neuen Jewel Welt des Flughafens, Restaurants sowie diverse Shoppingmöglichkeiten. Einen Überblick über die verschiedenen Angebote findet ihr hier.

Wir haben die 8,5 Stunden zwischen unserer Ankunft aus Deutschland und unserem Weiterflug nach Sydney während unseres ersten Singapur-Besuchs dennoch nicht auf dem Flughafen verbracht, sondern haben uns für die organisierte, kostenlose City Sight Tour entschieden. In ca. 2,5 Std. haben wir  im Schnelldurchgang den Singapore Flyer, das Marina Bay Sands, den Merlion, die Helix Bridge und sogar die Light Show in den Gardens by the Bay gesehen. Das hat uns ziemlich beeindruckt und unser Interesse für einen längeren Aufenthalt geweckt. Tipp: Da euer Gepäck bei einem Zwischenstopp durchgecheckt wird, solltet ihr euch unbedingt kurze Wechselkleidung in´s Handgepäck packen.

Für die Teilnahme an der kostenlosen City Sight Tour müsst ihr ein paar Bedingungen erfüllen: Ihr fliegt nach UND von Singapur mit Singapore Airlines, Scoot oder Silk Air, oder kommt mit Newzealand Air an und fliegt mit Singapore Airlines oder Silk Air weiter. Die Aufenthaltsdauer muss zwischen 5,5 und 24 Std. betragen. Die Registrierung muss bis 75 Min vor Tourstart am jeweiligen Free Singapore Tour-Schalter erfolgen (First-Come-First-Serve-Basis). Bei uns hat alles gut geklappt. Weitere Infos findet ihr hier. 

Tipp für Kinder:  Hier gibt es das Pokémon Center Singapore – das einzige Pokémon Ladengeschäfft außerhalb Japans, in dem es die offiziellen Fanartikel zu kaufen gibt.

 

 

Transfer vom Flughafen Changi in die Stadt

Der Transfer in die Stadt ist  mit dem MRT (= U-Bahn) schnell und günstig, dauert ca. 30 Min. und kostet umgerechnet weniger als 1,50 €. Alternativ könnt ihr den Bus 36/36 A nehmen, was länger dauert (1 – 1,5 Std.), aber je nach Lage eurer Unterkunft und Anzahl der Gepäckstücke vielleicht etwas einfacher ist.

 

 

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Wir haben uns für die Fahrt mit einem Grab-Taxi entschieden. Diese günstige Taxi- bzw. Uber-Alternative ist eine geniale Möglichkeit, um in Singapur schnell und einfach von A nach B zu gelangen. Für die Fahrt zu unserem 1. Hotel, dem Farrer Park Hotel in Little India Booking.com Affiliate LInk, habe ich für mich und die Kinder insgesamt 17 SGD (= 10,50 €) gezahlt und so konnten wir schon knapp 20 Minuten nachdem wir vom Flughafen gestartet waren einchecken.

Wichtig: Für die Grab App, mit der ihr euer „Taxi“ bestellt, wird eine WLAN Verbindung benötigt. Nutzt das Free-Wifi im Flughafen, um euch anzumelden und eine Kreditkarte zu hinterlegen – bzw. erledigt das am besten schon vorab von zu Hause aus. Anschließend könnt ihr dann eine Singapur-Simcard verwenden, die ihr wiederum am Flughafen kaufen könnt.

 

 

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Um euch mal eine Idee davon zu vermitteln, was man in Singapur alles so erleben kann, habe ich nun mal unsere Top-10 Ideen für Singapur aufgelistet.

 

Unsere Top 10 Bucketlist für einen Singapur Aufenthalt (mit oder ohne Kinder):

 

  1. Die Lichtshow in den Gardens by the bay sehen!
  2. Einen Singapore Sling in der Spago Bar auf dem Dach des Marina Bay Sands trinken.
  3. Über die Shoppingmeile Orchard Road bummeln!
  4. Kurz vor dem Sonnenuntergang einen Drachen am Marina Barrage steigen lassen.
  5. Über die beleuchtete Helix Bridge laufen und die Licht-Show vor dem Marina Bay Sands sehen.
  6. Ein Selfie mit dem Merlion machen
  7. Die Krokodile im Wetland Reserve besuchen.
  8. In einem Hawker Center essen
  9. Den südlichsten Punkt Asiens auf Sentosa-Island besuchen
  10. Über den Tree Top Walk im Mac Ritchie Reservoir laufen

 

 

Die Lichtshow in den Gardens by the Bay sehen!

Die Gardens by the Bay zählen zu Recht zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen Singapurs. Neben den gigantischen Super Trees gibt es hier z.B:

 

  • Den Flower Dome, der 2015 als größtes Glasgewächshaus der Welt ins Guinness-Buch der Weltrekorde aufgenommen wurde.
  • Den Cloud Forrest, der die Vegetationszonen der Tropen in Höhen von ca. 1.000 bis 3.000 Metern über Meereshöhe nachstellt.
  • Den Childrens Garden

 

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Tagsüber sind die Gardens by the Bay durchaus sehenswert – aber abends, wenn die gigantischen Supertrees illuminiert werden und sich Menschen aus aller Welt versammeln, um die Licht- und Musikshow zu sehen, da hat dieser Ort schon etwas Magisches:

 

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Die Show findet 2 x täglich statt, um 19:45 Uhr und um 20:45 Uhr und dauert ca. 15 Minuten. Der Eintritt ist kostenlos!

 

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Einen Singapore Sling in der Spago Bar auf dem Dach des Marina Bay Sands trinken!

 

Das weltbekannte Marina Bay Sands Hotel ist mit seinen drei 55-stöckigen Hoteltürme, seinem 340 Meter langen Dachgarten und seinem 146 Meter langen Infinity Pool nicht zu übersehen. Um den Ausblick von der Dachterrasse zu genießen, gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Ihr bucht ein Ticket für die Besucherterrasse
  2. Ihr gönnt euch einen Cocktail in der Spago Bar

 

Wir haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden. Die Spago Bar findet ihr, wenn ihr euch, von der U-Bahn Station kommend in der Hotellobby links haltet und mit dem Aufzug im Tower 2 -49/55 in die 55. Etage fahrt. Hier steigt ihr dann links in den 2. Aufzug und fahrt weiter bis in den 57. Stock. 

 

Nun befindet ihr euch nicht nur am Eingang zur Bar, sondern könnt auch einen kurzen Blick auf den Infinity-Pool werfen, den man aber leider nur als Hotelgast nutzen darf. Das steht also für unseren nächsten Besuch ganz oben auf der Liste.

 


Eindrucksvoll:
Die Aussicht vom Marina Bay Sands auf die Gardens by the Bay, die Marina Barrage (am Übergang zur Brücke) und die zahlreichen Containerschiffe.

 

 

Der berühmte Singapore Sling wurde übrigens an der Long Bar im Raffle Hotels in Singapur erfunden und enthält eine süße Mischung aus Gin, Cherry Brandy, Cointreau, Bénédictine, Grenadine, Limettensaft, Angostura Bitter und Ananassaft.

 

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Happy Hour Cocktail in der Spago Bar!

 

Tipps für euren Besuch:

  • Ab 21 Uhr muss man mind. 18 Jahre alt sein, um die Spago Bar zu besuchen.
  • Der Dresscode ist „Smart casual“ – das wird aber nachmittags nicht so eng gesehen.
  • Wer Geld sparen möchte: Jeden Dienstag gibt es von 18 – 21 Uhr eine Happy Hour mit 50 % Rabatt auf ausgewählte Cocktails!

 

 

Über die Shoppingmeile Orchard Road bummeln!

 

Da wir am liebsten nur mit Handgepäck (und auch sonst nicht zu den Shopping-Victims zählen), gehörte die Orchard Road mit ihren Flagship-Stores der bekannten Designer nicht zu unseren absoluten Highlights. Anschauen wollten wir sie uns aber dennoch kurz…

 

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… und ein mit Eis gefülltes Rainbow-Bread essen, das die Kinder im Internet entdeckt hatten und dazu einen frischen Wassermelonensaft trinken. Das Eis könnt ihr bei Straßenhändlern kaufen, die in der Nähe des ION Orchard Einkaufszentrums stehen.

 

 

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Kurz vor dem Sonnenuntergang einen Drachen am Marina Barrage steigen lassen

Die Marina Barrage haben wir spontan an unserem letzten Abend besucht, um die Zeit bis zu unserem Rückflug sinnvoll zu nutzen. Rückblickend war das eine sehr gute Idee – denn es hat uns großen Spaß gemacht, den vielen Familien dabei zuzusehen, wie sie ihre Drachen steigen ließen, während langsam die Sonne unterging.

 

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Außerdem ist der Blick von der  Marina Barrage auf die Stadt nochmal ein ganz anderer – und lohnt sich definitiv:

 

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Ihr erreicht die Marina Barrage zum Beispiel zu Fuß mithilfe von Google Maps ab den Gardens by the Bay oder schnell und komfortabel mit einem Grab Taxi. Der ca. 1,6 km Fußweg ab der MRT Station South Pier ist eine weitere Option, dieser Weg hat uns aber landschaftlich nicht überzeugt.

 

 

Über die beleuchtete Helix Bridge laufen und die Spectra Licht- und Wassershow vor dem Marina Bay Sands sehen.

 

Die abendliche Lightshow vor dem Marina Bay Sands ist ein weiteres Highlight, dass ihr nicht verpassen solltet. Ein guter Ort um die Show zu sehen ist z.B. der Merlion Park neben der berühmten Merlion Statue (MRT Station: Raffles Place Station) oder der Bereich um die Esplanade – Theatres on the Bay.

Uhrzeit: Täglich um 20 Uhr und um 21:30 Uhr, Freitag und Samstag zusätzlich um 23 Uhr. Dauer: Ca. 15 Minuten. Eintritt: Kostenlos.

Nach der Show könnt ihr an der Esplanade entlang bis zur Helix Bridge laufen, im Hawker Center (= Food Court) Makansutra Gluttons Bay zwischen der Outdoor Stage und The Float günstig unter freiem Himmel essen, und dann von der MRT Station Bayfront am Marina Bay Sands zurück zum Hotel fahren.

 

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Ein Selfie mit dem Merlion machen

Das Wahrzeichen Singapurs ist der ca. 8,5 m hohe, wasserspeiende Merlion – eine Mischung aus einer Meerjungfrau (Mermaid) und einem Löwen (Lion). Ihr erreicht die Statue, indem ihr bis zur MRT Station Raffles Place fahrt und dann ca. 600 Meter in Richtung Marina Bay lauft.

 

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Die Krokodile im Sungei Buloh Wetland Reserve besuchen

Ein weiteres kostenloses Singapur-Highlight ist das  Sungei Buloh Wetland Reserve. Dieses liegt etwas außerhalb der Stadt. Die Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln beträgt ca. 1,5 Std. Wir sind zunächst mit der roten North-South Line bis zur Haltestelle Kranji gefahren, und dann mit dem dem 925er Bus in Richtung Choa Chu Kang bis zur Haltestelle Kranji Reservoir Pk B. Von hier aus sind es dann noch knapp 5 Gehminuten bis zu dem kleinen Reservat.

 

 

Der Besuch des Wetland Reserve hat vor allem den Kindern sehr gut gefallen. Nicht nur, weil es Aussichtstürme und Kletterwege gab…

 

… sondern vor allem, weil wir hier Warane, Fledermäuse, Eisvögel…

 

 

… und sogar frei lebende Krokodile sehen konnten:

 

 

Außerdem kann man von diesem Steg bis nach Malaysia schauen:

 

 

Tipps: Wir waren relativ früh morgens im Wetland Reserve und hatten das Gelände fast für uns alleine. Falls es voll ist – oder wie in unserem Fall der Bus ausfällt bzw, nicht fährt (was wohl sonntags der Fall ist) – ist ein Grab Taxi bis zur Bahnstation eine gute Alternative. Außerdem empfehlenswert: Mückenschutz, Getränke und ein Regenschirm.

 

 

In einem Hawker Center essen

Singapur ist zwar verglichen mit anderen asiatischen Ländern nicht besonders günstig – dennoch ist es möglich, hier für kleines Geld wirklich gut zu essen. Hierfür sind die sogenannten Hawker Center (= halboffene, überdachte Markthallen, in denen es eine Vielzahl von preiswerten Mahlzeiten gibt)  besonders gut geeignet. Nachdem ich einen Bericht von Anthony Bourdain über das berühmte Hainanese Chicken von Tian Tian gelesen hatte, entschieden wir uns für einen Abstecher zum Maxwell Food Centre in China Town – genauer gesagt zum Stand #01-10/11.

 

maxwell food center Hawker Center Singapur

 

So sah es aus, dass saftige Hainanese Hühnchen, dass bei 80 Grad in Hühnersuppe gegart und mit Reis serviert wurde. Preis: 5 SGD (= ca. 3 €).

 

haianese chicken rice tian tian singapur

 

Unser Fazit: Die Hawker Center sind grundsätzlich eine tolle Sache – es muss aber nicht zwingend der Tian Tian „stall“ (= Stand) sein. Schaut lieber, wo sich sonst noch lange Schlangen bilden. Das ist eigentlich immer ein gutes Zeichen.

Tipp: Die Buchstaben am Stand informieren über die aktuelle Einstufung: A ist die beste, D die schlechteste Note. Einen Sitzplatz könnt ihr angeblich reservieren, indem ihr ein Paket Taschentücher auf einen Stuhl werft. Das haben wir bisher aber noch nicht getestet.

 

Den südlichsten Punkt Asiens auf Sentosa-Island besuchen

 

Die Vergnügungsinsel Sentosa Island liegt vor der Küste Singapurs und bietet ein wahnsinnig großes Freizeitangebot. Im „State of fun“ könnt ihr:

 

  • Das S.E.A. Aquarium besuchen und mehr als 100.000 Meerestiere entdecken
  • Eure Lieblingsstars im Madame Tussauds Singpore fotografieren.
  • Im weltgrößten Windkanal iFly Singapore abheben.
  • Mit der steilsten Seilrutsche Südostasiens, dem MegaZip, gut 450 m über die Insel fliegen.
  • Schmetterlinge im Butterfly Park und Insect Kingdom beobachten.
  • Die Universal Studios Singapore besuchen.
  • Im Hochseilgarten klettern.
  • Etwas über die Geschichte Singapurs auf dem Fort Siloso Skywalk lernen.
  • Im Adventure Cove Waterpark schwimmen oder auf dem schwimmenden Wasserpark Hydrodash toben.
  • Mit der Seilbahn auf den Mount Faber fahren.
  • Mit den kleinen Luge Gokarts die 688 Meter lange Dragonrail-Strecke hinunterdüsen.

 

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Ihr erreicht Sentosa Island, indem ihr:

  • Mit der grünen Linie 97 bis zur Station HarbourFront / Vivo City Shoppingmall fahrt und dort in die Monorail Bahn  Sentosa Express (Preis: 4 SGD) umsteigt.
  • Mit dem Bus 123 ab der Haltestelle Orchard Road zur Resort World Sentosa fahrt. 
  • Mit der Seilbahn aka Sentosa Cable Car auf einer Höhe von 60 m vom Mount Faber.  Fahrtkosten: 35 SGD für die Hin- und Rückfahrt.
  • Zu Fuß über den Boardwalk vom Vivo Shopping Center aus.

 

sentosa express

Die Monorail Bahn Sentosa Express

 

 

Auf Sentosa selbst könnt ihr euch dann mit kostenlosen Shuttle-Bussen fortbewegen.

 

Wir sind zunächst zum Tanjong Beach gefahren und haben dort ein kleines Picknick gemacht. Dieser weiße Sandstrand sieht auf den ersten Blick wirklich toll aus und ist nicht so überfüllt, wie die anderen Strände. Uns hat aber der Diesel-Geruch der vielen Containerschiffe gestört.

 

 

Anschließend sind wir zum Palawan Beach gefahren, wo es nicht nur ein paar schöne Schaukeln gibt, sondern auch den südlichsten Punkt Kontinental-Asiens. Dieser ist zwar nicht besonders spektakulär…

 

 

…die Aussicht über die Bucht hat uns aber gut gefallen und bietet nochmal einen ganz anderen Eindruck von Singapur.

 

Hotels auf Sentosa Island sind z.B. das:

 

 

Über den Tree Top Walk im Mac Ritchie Reservoir laufen

Der letzte Tipp führt euch nun in den Urwald Singapurs – genauer gesagt in das Mac Ritchie Reservoir. Bei diesem Ausflug taucht ihn nochmal in eine ganz andere Welt ein und könnt unter anderem Affen, Echsen und Schildkröten in freier Wildbahn beobachten. Das Highlight ist dann die Hängebrücke…

Ihr erreicht den Tree Top Walk über den Venus Drive Carpark, dem Ausgangspunkt der unterschiedlichen Rundwege. Die Bushaltestelle Opp Flame Tree Pk liegt wenige Gehminuten entfernt. Hier hält z.B. der 980er Bus (siehe: Google Maps). Alternativ könnt ihr aber auch einfach ein Grab-Taxi nehmen.

Der Weg ist ausgeschildert. Beachtet aber, dass es sich im Bereich der Hängebrücke um einen One-Way- Weg handelt.

 

tree top walk singapur

 

 

Ihr könnt ab diesem Punkt nicht mehr umkehren und solltet somit mind. eine 6 km Wanderung einplanen und auch ausreichend Wasser, Insektenschutz und einen kleinen Reiseschirm mitnehmen.

 

An der Ranger Station warten freilebende Affen auf Besucher!

 

Unser Highlight: Diese 250 Meter lange Hängebrücke, die euch durch die Baumwipfeln führt!

 

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So, das waren unsere Top 10. Nun folgen noch weitere Tipps, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

Was ihr in Singapur sonst noch machen könnt:

 

Was ihr sonst noch in Singapur machen könnt:

 

  • Die National Galllery mit der größten Sammlung südostasiatischer Kunst besuchen.
  • Einen Cocktail in der Lantern Rooftop Bar mit Blick auf das Marina Bay Sands trinken
  • Mit Orang Utans im Singapore Zoo frühstücken.
  • Das Science Center besuchen
  • Auf dem Nestopia Spielplatz spielen
  • Im Lau Pa Sat Hawker Center essen, 18 Raffles Quay
  • Im Chinese Garden entspannen.
  • Sticky rice mit Mango essen. Schmeckt Kindern besonders gut!
  • Einen der kostenlosen Indoor-Spielplätze besuchen
  • Im Casino im Marina Bay Sands vorbeischauen
  • Mit dem 165 Meter hohen Riesenrad Singapore Flyer fahren

 

 

Außerdem könnt ihr z.B:

Den Buddha Tooth Relic Tempel in China Town besuchen. Der Besuch ist kostenfrei.

 

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Die bunten Häuser am Boat Quay bestaunen…

 

 

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… oder eine kleine Bootstour unternehmen:

 

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Durch den Art Belt in Little India schlendern oder in einem der vielen indischen Restaurants Chicken Tikka Masala essen:

 

 

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Eine Durian-Frucht probieren – (z.B. in China-Town). Aber Achtung: Die Stinkfrucht schmeckt wirklich sehr „speziell“!!

 

 

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Mit Kindern könnt ihr z.B. durch  die Kitsch-Läden in Chinatown bummeln…

 

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…oder sie durch das Shoppingcenter City Square Mall klettern lassen:

 

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Ihr könnt auch mit einem Boot durch die Shoppingmall am Marina Bay Sands fahren:

 

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Wie ihr seht, sind die Freizeitmöglichkeiten in Singapur quasi unbegrenzt.

 

Fortbewegen in Singapur:

Falls ihr euch nun fragt, wie ihr euch in Singapur gut und günstig fortbewegen könnt, um die diversen Ausflugsziele zu erreichen:

 

  1. Per MRT (so heißt die Singapurs hochmoderne U-Bahn). Das Mass Rapid Transit Netz ist gut ausgebaut und verbindet die wichtigsten Punkte der Stadt miteinander.
  2. Mit dem Bus. Auch das Busfahren klappt in Singapur mithilfe von Google-Maps völlig unkompliziert (-> wechselt hier beim Routenplaner einfach auf öffentliche Verkehrsmittel).
  3. Mit einem Grab-Taxi, der Uber Alternative aus Singapur. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und regelmäßig Strecken mit diesen privaten Taxen zurückgelegt, die wir per App bestellen und bezahlen konnten.
  4. Mit dem Fahrrad. Singapur verfügt über ein gut ausgebautes Netz von Fahrradwegen.
  5. Zu Fuß!

 

 

Auf einigen Seiten wird ein  Singapore Tourist Pass empfohlen. Wir haben stattdessen einfach EZ-Link Cards für 12 SGD (inkl. 7 SGD Guthaben) gekauft. Diese kann man wie eine Oyster Card in London aufladen und nutzen.

 

 

 

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Übernachten in Singapur:

Ich kann euch aktuell 2 Hotels empfehlen, in denen wir selbst übernachtet haben. Das Park Hotel Farrer Park Booking.com Affiliate LInk in Little India.

Vorteil: Moderne Zimmer über 2 Etagen, tolle Dachterrasse inkl. Pool, direkter U-Bahn Anschluss, unterirdische (= klimatisierte) Verbindung zur City Square Shopping Mall, wo man günstig shoppen und essen kann. Unser Favorit: Der kleine Foodcourt im 4. Stock.

Nachteil: Für Familien mit kleinen Kindern ist das Hotel eher nicht geeignet.

 

 

Sowie das Swissotel Merchant Booking.com Affiliate LInk Court am Boat Quay:

 

Vorteile waren hier: Die zentrale Lage am Boat Quay, das enthaltene WIFI für unterwegs, der kinderfreundliche Pool, die Marina Bay inkl. Merlion, Lightshow, Marina Bay Sands etc. ist in ca. 20 – 30  Min. zu Fuß zu erreichen. Mit der U-Bahn geht es noch schneller. Die Station befindet sich auf der anderen Straßenseite.

Nachteile: Die Zimmer sind etwas in die Jahre gekommen und das Frühstück im Hotel ist überteuert. Wir haben daher nur die Übernachtung gebucht und uns morgens beim Bäcker in der kleinen Mall gegenüber vom Haupteingang für kleines Geld Kaffee und leckere Teilchen geholt.

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Unser Fazit:

Die Kinder und ich sind inzwischen regelrechte Singapur Fans und freuen uns schon auf unseren nächsten Aufenthalt. Mein Mann, der bisher noch nicht in Singapur war, ist noch immer etwas skeptisch wegen der doch recht hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit. Nachdem er diesen Beitrag durchgelesen hat, würde er uns aber vermutlich beim nächsten Besuch begleiten. Ich denke: Wenn wir morgens früh starten, uns am frühen Nachmittag eine Abkühlung am Pool gönnen und dann abends wieder losziehen, wird er begeistert sein.

So, dass war mein Singapur Blogpost. Ich hoffe, er hat euch gefallen. Falls ihr Feeback, weitere Tipps oder Fragen habt: Schreibt mir gerne. Außerdem freue ich mich natürlich sehr, wenn ihr meinen Beitrag teilt oder weiterempfehlt.

 

Liebe Grüße,

 

Hier findet ihr die Vorlage für eure Pinterest Pinnwand:

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