Best of Fuerteventura: 10 Tipps für eure Reise auf die Kanareninsel

Best of Fuerteventura: 10 Tipps für eure Reise auf die Kanareninsel

 

Wir haben unseren Familien-Sommerurlaub in diesem Jahr auf Fuerteventura verbracht und ich habe die Zeit genutzt, um mir einen Überblick über die Highlights der Insel zu verschaffen. Diese möchte ich nun wie immer mit euch teilen. Neben allgemeinen Informationen über die Insel möchte ich in diesem Blogpost auf folgende Punkte eingehen:

 

  • Welche Reisezeit eignet sich für einen Urlaub auf Fuerteventura?
  • Wo ist es auf Fuerteventura am schönsten? Und: Welche Hotels sind besonders beliebt?
  • Lohnt sich ein Mietwagen? Und wenn ja: Welcher Mietwagen-Anbieter ist empfehlenswert?
  • Top 10 Bucketlist: 10 Ausflüge, die ihr während eines Fuerteventura-Urlaubs unbedingt einplanen solltet
  • Sonstige Tipps
  • Unser Fazit

 

 

Allgemeine Infos

Fuerteventura liegt im Atlantischen Ozean vor der nordwestlichen Küste Afrikas. Die Insel ist ca. 100 km lang, ca. 25 km breit und gehört zu den Kanarischen Inseln und somit zu Spanien. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt ca. 4 Stunden.

Fuerteventura ist bekannt für seine einzigartigen Strände, riesige Sanddünen, vulkanische Gipfel und bizarre Felsformationen. Der Name setzt sich aus den Begriffen Fuerte (= stark, kräftig) und Ventura (= Brise, Wind) zusammen und leitet sich von den Passatwinden ab, die auf der Insel permanent wehen, was die Insel wiederum zu einem idealen Reiseziel für Surfer, Windsurfer und Kitesurfer macht.

 

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Welche Reisezeit eignet sich für einen Urlaub auf Fuerteventura?

Die Temperaturen sind das ganze Jahr über relativ mild und liegen selbst im Januar tagsüber noch  zwischen 18 –  max. 21 Grad, was Fuerteventura zu einem beliebten Ganzjahres-Reiseziel macht.

Wenn ihr die freie Wahl habt, würde ich euch eine Reise im Herbst empfehlen. Die Temperaturen sind nicht mehr ganz so heiß wie im Sommer, das Meer ist noch angenehm warm, es gibt aber weniger Touristen als im Juli oder August, wo es mit ca. 21 – max. 29 Grad am wärmsten ist. Die Wassertemperatur ist mit 23 Grad im September am angenehmsten.

 

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Wo ist es auf Fuerteventura am schönsten?

Welcher Ort auf Fuerteventura am schönsten ist und sich somit am besten für euren Urlaub eignet, hängt davon ab, was euch im Urlaub wichtig ist und wie ihr eure Zeit gerne verbringen möchtet.

 

Beliebte Urlaubsorte auf Fuerteventura im Überblick:

  • Jandia / Morro Jable: Strände, bummlen, Erholung
  • Corralejo: Strände, Party
  • Caleta de Fuste: Nah am Flughafen, Strand
  • Costa Calma: Strände & Ruhe.
  • El Cotillo: Ruhe, authentische Erfahrung, surfen.
  • La Pared: Surfen, surfen, surfen.

 

Jandia / Morro Jable (unser Favorit):

Die Jandia und Morro Jable liegen im Süden der Insel und gehen nahtlos ineinander über. Die breiten, endlosen wirkenden Strände wie der Playa del Matorral  sind absolut perfekt und für uns die schönsten der Insel. Hier gibt es feinen, goldenen Sand, glasklares Wasser und leichten Wind. Dazu auf Wunsch Liegen (Preis: ) , Gastronomie und Toiletten.

Zum Bummeln gibt es eine 1 km lange Shoppingmeile entlang der Hauptstraße sowie eine Promenade mit Meerblick, die zur Altstadt von Morro Jable führt. Partys und Nachtleben gibt es nur sehr begrenzt.

Vorteile: Tolle Strände, ideal zum Bummeln, nicht zu viel Trubel.

Nachteile: Die Entfernung zum Flughafen beträgt mit dem Mietwagen etwas mehr als 1 Stunde, bis nach Corralejo seid ihr ebenfalls ca. 1,5 Std. unterwegs. Zum Erkunden der Insel ist Jandia also nicht ideal. Möglich ist es natürlich trotzdem.

 

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Empfehlenswerte Hotels in Jandia / Morro Jable:

 

Sehr gute Strandhotels:

 


Clubhotels:

Falls ihr mit eurer Familie gerne Cluburlaub macht, bieten sich auf Fuerteventura folgende Hotels an:

 

 


 

Corralejo

Corralejo ist bekannt für seine spektakulären Sanddünen, tolle Strände, eine lebhafte Atmosphäre und eine große Auswahl an Shops, Bars, Clubs und Restaurants. Außerdem gibt es hier ein großes Wassersportangebot und die Möglichkeit, mit einem Boot zur Insel Lobos überzusetzen oder einen Tagesausflug zur Nachbarinsel Lanzarote zu buchen. Corralejo ist bei englischen Touristen besonders beliebt. Die Entfernung zum Flughafen beträgt mit dem Mietwagen ca. 30 Minuten.

Vorteile: Großes Freizeitangebot, schöne Strände, große Shoppingmeile, ideal für junge Leute, die gerne feiern.

Nachteile: In der Hauptsaison recht voll, für Ruhesuchende weniger geeignet.

 

Empfehlenswerte Hotels in Corralejo:

 

 


Caleta de Fuste

Der große Vorteil von Caleta de Fuste liegt in der Nähe zum Flughafen. Mit dem Mietwagen oder Taxi seid ihr in unter 10 Minuten an eurem Hotel. Es gibt zwei familienfreundliche Strände, eine Promenade, zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte sowie zwei große Golfplätze, die sich vor den Toren der Stadt befinden.  Caleta de Fuste ist bei englischen Touristen ähnlich beliebt wie Corralejo.

Vorteile: Nähe zum Flughafen, zentrale Lage für Ausflüge, Nachtleben, Golfplätze.

Nachteile: Weniger authentisch als andere Orte, die Strände können nicht mit denen im Süden der Insel mithalten, z.T. Fluglärm.

 

Empfehlenswerte Hotels in Caleta de Fuste:

 

 


Costa Calma

Costa Calma ist ein Ferienort, der bei deutschen Touristen besonders beliebt ist. Die flach abfallenden Sandstrände zählen zu den schönsten der Insel, der Ort selbst ist allerdings eher unspektakulär. Es gibt ein paar Restaurants, kleine Shops und Supermärkte – im Grunde spielt sich das Leben aber in den großen Hotelanlagen ab. Costa Calma eignet sich gut für einen entspannten Familienurlaub. Wer Partys feiern möchte, ist in Corralejo besser aufgehoben. Ein Mietwagen ist sehr sinnvoll, um z.B. in Jandia (ca. 20 Min. entfernt) zu bummeln.

 

Vorteile: Lange, weiße Sandstrände und eine ruhige Atmosphäre. Ideal für einen entspannten Urlaub.
Nachteile: Quasi kein Nachtleben, kaum Restaurants und keine Promenade zum Bummeln.

Empfehlenswerte Hotels in Costa Calma:

Wir haben uns für das gut bewertete Familienhotel  Sotavento Beach Club Booking.com Affilate Link entschieden und hier den Aufpreis für ein Appartment mit direktem Meerblick gezahlt.

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Das hat sich gelohnt – denn der Blick von unserer Terrasse sah so aus:

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Insgesamt waren wir mit unserem Aufenthalt und dem Preis-/Leistungsverhältnis zufrieden. Wir haben 2.521 inkl. HP für 12 Nächte für  3 Erwachsene und einen Teenager im Apartment mit 2 Schlafzimmern bezahlt. Da wir individuell gebucht haben, kamen die Flugkosten und für den Mietwagen noch hinzu.

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Pluspunkte:

Die Anlage ist gepflegt, nicht zur groß und liegt direkt am Strand. Es gibt 2 Pools und fast immer ausreichend Liegen. Die Aussicht aus den Meerblick- Zimmern ist  traumhaft. Es gibt auch in der Hauptsaison rund um das Hotel kostenlose Parkplätze für Mietwagen.

 

Kritikpunkte:

Das Apartment hatte einen gewissen 80er Jahre Charme und könnte mal renoviert werden, das Essen war guter Durchschnitt, der Speisesaal für unseren Geschmack zu dunkel. AI hätte sich bei einem Aufpreis von 1000 € für uns 4 nicht gelohnt. Eine Klimaanlage im Zimmer wäre trotz der kühleren Temperaturen am Abend gut gewesen.

Was ihr sonst noch wissen solltet:

Die Liegen am Strand und die Nutzung des Fitness-Bereichs (5 €) sind kostenpflichtig und der Mini-Market im Hotel hat relativ faire Preise, neben dem Hotels gibt es weitere kleine Shops. Bis zum großen Spar Markt und weiteren Restaurants und Läden läuft man ca. 20 Min. Die Gäste kommen fast ausschließlich aus Deutschland. Für Kinder und Teenager gibt es ein Animationsprogramm, ein kleines Fußballfeld und einen kleinen Spielplatz.

 


El Cotillo

Das malerische Fischerdorf El Cotillo liegt relativ abgelegen an der nordwestlichen Küste von Fuerteventura und ist bekannt für seine natürlichen Lagunen, glasklares Wasser, seine gemütlichen Restaurants und seine authentische, entspannte Atmosphäre.  Statt Massentourismus gibt es hier eher Ferienhäuser und statt langer Sandstrände eher Buchten und spektakuläre Klippen. Die Abendunterhaltung ist begrenzt

Vorteile: Ruhige, authentische Atmosphäre, ideale Surfbedingungen, nur 20 Minuten von Corralejo entfernt.

Nachteile: Begrenzte Auswahl an Restaurants und Geschäften, die Strände können nicht mit denen im Süden der Insel mithalten.

 

Hotel:

Coral Cotillo Beach Booking.com Affilate Link 4 Sterne Hotel mit einem Spielbereich für Kinder, kleinem Fußballfeld und Cross Fit Fitnessbereich.

 


 

Lohnt sich ein Mietwagen? Und wenn ja: Welcher Mietwagen-Anbieter ist empfehlenswert?

Ein Mietwagen lohnt sich auf Fuerteventura aus meiner Sicht absolut – und besonders dann, wenn ihr euren Urlaub in Costa Calma verbringt. Wir haben unseren Wagen täglich genutzt, um uns die unterschiedlichen Orte der Insel anzuschauen oder um an Strandtagen abends noch in Jandia oder Morro Jable zu bummeln. Auch die An- und Abreise fanden wir mit unserem Mietwagen sehr angenehm.

Gebucht haben wir unseren Mietwagen bereits einige Monate vor unserer Reise über Check24.

 

 

 

Um Diskussionen und Ärger zu vermeiden, haben wir uns wie immer für ein Angebot inkl. Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, Abholung AM Flughafen und Zusatzschutz für Glas, Reifen, Unterboden entschieden.Für 11 Tage haben wir 278 € in der Hauptsaison gezahlt und konnten den Wagen direkt am Flughafen Terminal abholen.

Tipp: Da es am Top Car Schalter zu Warteschlangen kommen kann, würde ich euch empfehlen, dass sich einer von euch nach der Landung  direkt dort anstellt, während der andere am Gepäckband auf die Koffer wartet. Außerdem solltet ihr beachten, dass die Fahrt zum Strand Cofete mit dem Mietwagen ausdrücklich NICHT versichert ist.

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Fuerteventura Bucketlist: 10 Dinge, die ihr auf der Kanaren-Insel unbedingt machen solltet

 

  1. Im türkisblauen Meer schwimmen
  2. Die Höhlen von Ajuy entdecken
  3. Auf einer Bootstour nach Delfinen Ausschau halten
  4. Ein Stück Lotus-Kuchen in Betancuria essen
  5. Den Blick vom Vulkan Hondo über die Insel genießen
  6. In Jandia bummeln
  7. Die riesigen Sanddünen in Corralejo erklimmen
  8. Im kristallklaren Wasser auf  der Insel Los Lobos schnorcheln
  9. Mit dem Unimog Bus zum Cofete Beach fahren
  10. In La Pared surfen lernen

 

 

# 1: Im türkisblauen Meer schwimmen

Das Meer auf Fuerteventura ist wirklich außergewöhnlich schön, türkis-blau und kristallklar. Die schönsten, familienfreundlichsten Strände der Insel gibt es aus unserer Sicht zwischen Jandia und Morro Jable am Playa del Matorral. 

 

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# 2: Die Höhlen von Ajuy entdecken

Ein Besuch des Fischerdorfs Ajuy gehört für uns zu den „Must Dos“ auf Fuerteventura. Nachdem ihr euren Mietwagen in der Nähe des tiefschwarzen Lavastrandes geparkt habt, haltet ihr euch rechts und spaziert für ca. 20 Minuten entlang der Felsküste

 

 

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…bis ihr zu einer Steintreppe gelangt, die euch hinunter in die Höhle führt.

 

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Die Wucht der Wellen ist beeindruckend. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

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Tipp: Am Nachmittag wird es voll. Falls ihr es einrichten könnt, würde ich einen Besuch am Morgen empfehlen.

 


# 3: Auf einer Bootstour nach Delfinen & Walen Ausschau halten

Ihr träumt schon lange davon, mal Delfine in freier Wildbahn zu sehen? Das ist auf den Kanaren möglich!

 

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Ich kann ich euch z.B. eine 90-minütige Speedboot-Tour Get your Guide Affilate Link entlang der Küste von Morro Jable empfehlen. Eine Abholung vom Hotel aus eurem Hotel in Jandia, Costa Calma und Umgebung ist möglich – wettergerechte Kleidung zu empfehlen. Preis: Ab 40 € pro Person.


 

# 4: Ein Stück Lotus-Kuchen in Betancuria essen

Der historische Ort Betancuria gilt zurecht als schönstes Dorf der Insel. Neben gepflegten Gassen und historischen Häusern könnt ihr euch hier die Kirche Iglesia di Santa Maria de Betancuria anschauen, die 1593 von Piraten zerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde. Außerdem eignet sich ein Besuch Betancurias besonders für einen Mittagssnack inkl. einem Stück Kuchen bzw für ein Abendessen in einem der wirklich guten Restaurants. Der Lotus-Kuchen hat uns auf der schattigen Terrasse mit Dschungel-Flair im Taverna Grill  besonders gut geschmeckt. Die besten Burger (von Wagyu bis vegan) gibts im La Sombra, das nur wenige Meter entfernt liegt.Traditionelle spanische Küche und authentisches Ambiente findet ihr im Casa Santa Maria.

 

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# 5: Den Blick vom Vulkan Hondo über die Insel genießen

Der Calderón Hondo zählt zu den 8 Vulkankegeln der Bayuyo-Reihe und ist definitiv einen Besuch wert.

 

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Ihr könnt eine Vulkanbesichtigung Get your Guide Affilate Link sowohl im Rahmen einer organisierten Tour (= 75 € für 2 Personen) buchen, als auch individuell mit einem Mietwagen organisieren. Wir haben uns für einen individuellen Besuch entschieden und sind mithilfe vom Google Maps zum Parkplatz in der Nähe des Vulkans gefahren. Die Straße ist im letzen Stück nicht asphaltiert, aber recht gut befahrbar:

 

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Vom Parkplatz führt ein Pfad direkt zum 278 m hohen Kraterrand.

 

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Highlight für Kinder: Hier (und an den vielen Aussichtspunkten der Insel) wimmelt es von Squirrels:

 

 

Die Aussicht vom Rand des Kraters über die Insel ist zu jeder Tageszeit sehenswert – der Sonnenuntergang ist hier oben allerdings besonders spektakulär!

 

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Für die knapp 3 km Runde vom Auto um den Krater und zurück haben wir knapp eine Stunde gebraucht. Hier könnt ihr euch die konkrete Strecke in der Komoot App anschauen.  Tipp: Unbedingt Wander- oder Sportschuhe, Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und reichlich Wasser einpacken.


# 6: In Jandia bummeln

Wenn ihr im Urlaub gerne gemütlich durch Geschäfte bummelt, ist ein Ausflug nach Jandia am frühen Abend genau das richtige für euch. Parken könnt ihr am Straßenrand (z.B. auf der Höhe des 5th Avenue). Von hier aus könnt ihr z.B. die Promenade entlang bummeln, euch ein Eis beim Eisdealer holen oder auf der Terrasse des Lo Nuestro essen.

 

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Alternativ könnt ihr vorbei am Leuchtturm von Morro Jable zum Strand spazieren, barfuß bis in die Altstadt von Morro Jable laufen, einen Cocktail mit Meerblick im Leo´s trinken und über die Promenade oberhalb des Strandes zurück zum Parkplatz laufen.

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# 7: Die riesigen Sanddünen in Corralejo erklimmen

Sahara-Feeling erwartet euch im Norden der Insel: Die riesigen Dünen von Corralejo könnt ihr besichtigen, wenn ihr mit dem Mietwagen in die Nähe des Hotels Riu Palace Tres Islas z.B. zum Playa Larga fahrt, am Straßenrand der FV-104 parkt und in Richtung Meer lauft. Die Dimension der Sanddünen ist beeindruckend!

 

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Tipp: Falls ihr nach dem Besuch der Dünen Hunger bekommt, kann ich euch eine Portion frische Pasta im Mamacita in Corralejo und einen anschließenden Milchcafe bzw. Cocktail mit Meerblick in der Swami Ocean Lounge empfehlen.

 

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# 8: Im kristallklaren Wasser auf  der Insel Lobos schnorcheln

Von Corralejo aus starten auch die Fähren zur kleinen Nachbarinsel Lobos. Die Überfahrt dauert nur knapp 20 Minuten.  An der Schiffsanlegestelle gibt es ein kleines Besucherzentrum. Wenige Gehminuten entfernt liegt der Strand El Rio, der auch unter dem Namen Playa de La Concha bekannt ist und sich perfekt zum Baden und Schnorcheln eignet.

Nach einem Badestopp könnt ihr in ca. 30 Min. auf den 127 m hohen Gipfel des  La Caldera wandern. Anschließend bietet sich ein Besuch des Leuchtturms Faro de Punta Martino im Norden der Insel an – von hier kann man nach Lanzarote schauen. Im Süden der Insel gibt es eine kleine Siedlung mit vielen kleinen Lagunen, in der früher die Inselbewohner lebten. 

Tipp: Der Aufenthalt auf Lobos ist auf 4 Stunden und 200 Personen begrenzt – ihr solltet also frühzeitig Tickets reservieren. Für den Besuch der Insel benötigt ihr eine Genehmigung, die ihr bei anderen Anbietern z.T selbst organisieren müsst. Bei diesem Anbieter Get your Guide Affilate Link ist sie bereits im Ticketpreis von 17,50 € enthalten.

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Blick von Corralejo zur Insel Lobos


# 9: Mit dem Unimog Bus zum Cofete Beach fahren

Der Cofete Strand im Südwesten Fuerteventuras ist wunderschön  – aber nicht einfach zu erreichen… und aufgrund der gefährlichen Strömungen auch nicht zum Baden geeignet. Wenn euch einsame, mystische Strände mit einer tollen Bergkulisse dennoch interessieren oder ihre schon immer mal mit einem Unimog-Bus fahren wolltet, würde ich euch einen Besuch dennoch empfehlen.

Die 19 km lange Straße, die von Morro Jable zum Strand führt, nicht asphaltiert und zum Teil ungesichert, sodass die meisten Mietwagenfirmen einen Versicherungsschutz für diesen Teil der Insel ausschließen, würde ich die Buchung einer Jeep-Safari Get your Guide Affilate Link oder eine Fahrt mit dem Unimog-Bus empfehlen.

 

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Wir haben uns für die günstigere Fahrt mit dem Unimog- Bus 111 entschieden, der  2 x täglich vom Bahnhof in Morro Jable zum Strand und zurück fährt. Kosten: 8,50 € pro Person und Strecke = 17 € (nur Barzahlung!!) Da es im Bus nur knapp 20 Plätze gibt, solltet ihr rechtzeitig am Bahnhof sein. Die Fahrt zum Parkplatz am Friedhof von Cofete dauert ca. 45 Minuten und ist nichts für schwache Nerven.

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In der Nähe vom Strand gibt es ein kleines, unspektakuläres und  ausgestorben wirkendes Dorf mit einem Lokal, das aber nicht immer geöffnet hat. Genügend Wasser und ein Lunchpaket solltet ihr also unbedingt selbst mitbringen. Oberhalb des Dorfes befindet sich die Villa Winter. Auf eine Besichtigung haben wir aufgrund der vielen negativen Bewertungen allerdings verzichtet.

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# 10: In La Pared surfen lernen

Wenn ihr euren Urlaub im Süden der Insel verbringt und gerne gemeinsam mit euren Kindern das Surfen lernen möchtet, ist La Pared „the place to go“. Hier gibt es mehrere Surfschulen Get your Guide Affilate Link, die euch in eurem Hotel abholen und euch in entspannter Atmosphäre und in kleinen Gruppen die Grundlagen des Wellenreitens vermitteln. Dauer: 3,5 – 4,5 Stunden, Preis: 57 € pro Person.

 

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Falls ihr den Surfern lieber zuschaut, als selbst aktiv zu werden, könnt ihr am Restaurant Caretta Beach parken, links über die Klippe laufen den Surfern zusehen und anschließend den Sonnenuntergang auf der Terrasse genießen. Aber Achtung: Das Restaurant hat nicht täglich geöffnet.

 

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Was ihr auf Fuerteventura sonst noch machen könnt:

Essen:

  • Zum Beispiel Papas Arrugadas mit Salsa rojo – also kanarische Runzelkartoffeln mit einer roten Chili-Pfeffer-Knoblauchsoße, Pimientos de Padrón (gebratene, kleine grüne Paprika) Ziegenkäse, frischen Fisch oder Meeresfrüchte, Kotelett vom Iberico Schwein.

Wandern:

  • Zum Beispiel auf den Pico de la Zarza, der mit 807 m der höchste Berg der Insel ist. Der Aufstieg beginnt in Jandia bzw. Morro Jable hinter der Hotelanlage Sunrise Beach Resorts an der Strasse Richtung Golfplatz. Länge: 13 km, Dauer: ca. 4 Stunden. Aufgrund der hohen Temperaturen ist ein Start am frühen Morgen besonders im Sommer sehr sinnvoll. Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung, reichlich Wasser und eine Jacke solltet ihr einpacken.
  • Wir haben uns während unseres Aufenthalts für zwei kürzere Wanderungen entschieden und sind einmal von unserem Hotel aus quer über die Insel zur Westküste gelaufen. Länge: ca. 10 km, Dauer: ca. 2,5 Std. Der Ausblick hat sich gelohnt!! Baden kann man an der Westküste aufgrund der Felsen und der starken Strömungen aber nicht. Hier könnt ihr die Route ab dem Sotavento Beach Club auf Komoot nachwandern.

 

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  • Außerdem sind wir in der Nähe von Betancuria über den Camino Natural de Fuerteventura entlang eines ausgetrockneten Flussbettes zur Kapelle Ermita de la Peńa gewandert.  Die Route findet ihr hier.

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Diese Wanderung hat uns landschaftlich besonders gut gefallen. Es wird allerdings im Sommer sehr heißt. Sonnenschutz, Wasser und feste Schuhe sind unverzichtbar.

 

Ermita de la Peńa

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Noch mehr Sehenswürdigkeiten:

 

  • Den Oasis Park besuchen. Der Tierpark ist sehr gut bewertet, aber mit 39,50 € für Erwachsene und 25 € für Kinder von 4-11 Jahren auch recht teuer. Besondere Experiences (z.B. das Kamel-Reiten oder persönlicher Kontakt zu Lemuren, Seelöwen, Giraffen oder Elefanten können separat auf der Website gebucht werden).
  • Den Popcorn Beach Playa El Mejillon besuchen. Den Strand erreicht ihr zu Fuß ab Corralejo in ca. 1 Std. oder über eine 3 km lange Buckelpiste. Am Strand gibt es weiße versteinerte Kalkalgen, die wie Popcorn aussehen. Baden ist verboten und aufgrund der Strömungen extrem gefährlich.
  • Im kleinen Naturschwimmbad Krabbenfelsen in der Nähe von Caleta de Fuste schwimmen. Die Gezeiten beachten. Schöne Fotos sind nur bei Ebbe möglich.

 

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  • Am frühen Morgen oder Abend auf der Laufstrecke in Jandia joggen.

 

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Unser Fazit:

Uns hat es auf Fuerteventura richtig gut gefallen. Ja: Die Flugzeit ist mit 4 Stunden länger als zu den Balearen. Dafür ist es aber – verglichen mit den beliebten Reisezielen am Mittelmeer – selbst in der Hauptsaison im Juli und August absolut nicht überfüllt. Aufgrund der Passatwinde und der niedrigen Luftfeuchtigkeit ist das Klima angenehmer, die Strände sind breiter, gepflegter und nicht überlaufen. Ein weiterer Pluspunkt: Es gibt genügend Parkplätze!

Für uns steht fest: Wir werden wiederkommen.

 

So, nun hoffe ich, dass euch mein Beitrag über Fuerteventura gefallen hat. Ich freue mich wie immer sehr über euer Feedback und weitere Ideen und Tipps.

 

Liebe Grüße,

Hier gibt es die passende Vorlage für eure Pinterest Pinnwand:

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Über admin 58 Artikel
Ich bin Patricia, glücklich verheiratet, Mama von 2 Teenagern, Vollzeit-Bloggerin mit permanentem Fernweh und einem Hang zu Schnäppchen und praktischen Tipps. Schön, dass ihr hier seid!

2 Kommentare

  1. Liebe Patricia,

    vielen Dank für die tollen Einblicke.
    Ich hatte keine Ahnung von der Insel und werde sie auf jeden Fall im nächsten Jahr bei unserer Urlaubsplanung berücksichtigen 😍
    Liebe Grüße
    Anke

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